Der Bundesverband für praktizierende Tierärzte hat kürzlich wieder bestätigt, dass Katzen nach einem Umzug nicht sofort als Freigänger gehalten werden sollten. Als Frist werden etwa 14 Tage empfohlen, dann darf die Katze das erste Mal die Gegend erkundigen.
Werden Katzen sofort auch nach draußen gelassen, können sie sich nur schwer orientieren und versuchen zunächst, ihren alten Wohnort zu finden. Sie müssen sich innerhalb der Wohnung oder des Hauses beispielsweise an die neuen Geräusche und den Geruch der neuen Umgebung gewöhnen. Da Katzen sehr gut in der Orientierung sind, legen sie auch gern über 100 Kilometer zurück, um wieder an ihren alten Wohnort zu gelangen. Davor warnen auch die Tierärzte. Als Besitzer sollte man das Tier erst einmal an die Wohnung gewöhnen und den Stress beim Umzug so gering, wie nur möglich halten.
Eine eigene Rückzugsmöglichkeit ist wichtig. Wenn die Katze die Transportbox nicht mag oder diese zu eng ist, sollte ein Katzenkörbchen oder Notfalls ein Pappkarton zur Verfügung stehen. In diesem darf der Stubentiger nicht gestört werden. Auch das Katzenklo oder das Katzenspielzeug ist am besten in der Nähe des Tieres zu halten, um sie an die neue Situation zu gewöhnen. Nach den 14 Tagen ist ein Freigang möglich. Hier liegt die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass die Katze wieder zurückfindet. Am besten begrenzt man den Freilauf anfangs auf wenige Stunden und bleibt in der Nähe mit seiner vertrauten Stimme.
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