Unverkennbare Abstammung vom Wolf zum Hund

Ein Hund ist trainiert und auf den Menschen fixiert. Doch seine Abstammung vom Wolf kann er nicht leugnen. Viele Urinstinkte lauern in Hunden, die bei den Wölfen noch wesentlich stärker ausgeprägt sind. Vor allem kann auch das Leben von Wölfen im Rudel auf die Beziehung zwischen dem Hund und seinem Herrchen angewandt werden.

Das Scharren auf dem Fußboden und das Markieren bestimmter Stellen sind ursprünglich Verhaltensweisen des Wolfes und wurden dem Hund nicht antrainiert.

Allerdings hat es für die meisten Hunde die Bedeutung verloren, denn einen ausgebildeten Jagdtrieb haben nur noch die wenigsten Rassen. Die Tiere werden vom Menschen gefüttert und müssen sich nicht mehr aktiv um ihre Versorgung mit Beute kümmern. Am deutlichsten vom Wolf erhalten geblieben ist, die Art zu kommunizieren. Hier liegt der besondere Wert auf der Körpersprache, denn die Wölfe geben nur selten Laute von sich. Zu bemerkten ist es bei größeren Hunden, die sich ebenso mehr über Körpersprache, anstatt über Bellen, verständigen wollen. Allerdings haben die Hunde erkannt, dass der Mensch Laute besser deuten kann, und sind daher gesprächiger geworden, als es der Wolf bis heute ist. Doch auch die Körpersprache muss von einem Hundehalter verstanden werden. Die Ohren und der Schwanz sind wichtige Bestandteile, denn ihre Stellung verrät viel über das Befinden des Tieres.

Befehle werden vom Hund besser verstanden, als von den Wölfen. Hierbei sind es jedoch nicht die Wörter selbst, sondern die Tonlage und die dazugehörige Geste, auf welche die Hunde reagieren. Somit sollte sich auch der Mensch eine eindeutige Körpersprache angewöhnen, denn Wölfe sind die im Rudel untereinander gewöhnt. Als Rudelführer ist der Mensch zu sehen. Seine Position muss der Mensch immer deutlich machen, sonst versucht der Hund in die Rolle zu schlüpfen. Nur mit einer geklärten Rangordnung kann die Kontrolle über das Tier behalten werden.

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